Ein Ort, zwei Wochenenden, drei Veranstaltungen

Im September werden die größtenteils (noch) brachliegenden Hallen sowie das WABL-Gelände insgesamt zu einem Ort der Begegnungen.

Ein Ort, zwei Wochenende, drei Veranstaltungen beginnt mit dem Literaturparcours des Landkreises Marburg Biedenkopf am 23. September, der in Zusammenarbeit mit dem KUNTnetzPARKours stattfindet und am 24. und 30. September fortgesetzt wird. Zwischen durch (am 29. September) dann der Informations- und Aktionstag zum Leitthema des St. Elisabeth-Vereins - zu Ökologie und Nachhaltigkeit.

Ob KUNSTnetzPARKours oder Aktionstag: Mitwirkende und Interessierte können noch dabei sein.

Infos und Anmeldung:

Manfred Günther
Telefon: 06421 1808-865
Mobil: 0151 61362939
E-Mail: m.guenther@elisabeth-verein.de

 

 

 

 

Bügerversammlung ein Erfolg ...

... das meint auch die "Oberhessische Presse":

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75 Interessierte nahmen an der Bürgerversammlung - nicht nur für Bürgerinnen und Bürger der Großgemeinde Cölbe - teil, mit der die Miteinander-Phase des Projektes WABL - Wohnen, Arbeiten, Beschäftigen, Leben - eingeläutet worden ist. Bis zum 16. Juni können sich noch  Interessierte am Miteinander-Planungsprozess melden, dann beginnt die Arbeit in Planungsgruppen (E-Mail an oder Anruf bei Projekt-Moderator Michael Nass und Projekt-Koordinator Manfred Günther genügt):

Michael Nass:
Telefon: 06422 - 9384892
E-Mail: geoplan-marburg(at)t-online.de

Manfred Günther:
Telefon: 06421 - 1808-865
E-Mail: m.guenther(at)elisabeth-verein.de

Während des abends wurden die ersten Wünsche und Interessen deutlich: bezahlbarer Wohnraum für Alt und Jung, soziokulturelles Zentrum, Möglichkeiten sich ehrenamtlich einbringen zu können, Gemeindebücherei, medienpädagogische Arbeit mit Jung und Alt, Gebrauchtwarenkaufhaus, Repair-Café, Car-Sharing, Elektro-Fahrzeuge, Elektro-Tankstelle oder einfach Begegnungsmöglichkeiten.

Christian Hölting, Vorsitzender der Gemeindevertretung Cölbe, hatte zu dieser Veranstaltung eingeladen  und damit die Rolle der Gemeinde als Partner bei diesem Projekt des St. Elisabeth-Vereins Marburg dokumentiert, die Bürgermeister Volker Carle mit seinen Ausführungen unterstrichen hatte.

Matthias Bohn, kaufmännischer Vorstand des Vereins, hatte einen Überblick über die sozialdiakonische Unternehmensgruppe St. Elisabeth-Verein (inklusive Tochterunternehmen) gegeben.  

Wie geht es weiter?

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Jetzt beginnt der moderierte Miteinander-Prozess. Begleitet vom Stadtplaner Michael Nass können Einzelpersonen, Organisationen und Initiativen, die Gemeinde Cölbe, Kooperationspartner  und  nicht  zuletzt  Mitarbeitende des St.  Elisabeth-Vereins und seiner Tochterunternehmen  Ideen  eines  sich  den Herausforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft stellenden Projektes einbringen. Denn das Projekt WABL ist nicht nur inklusive und  nachhaltige Gestaltung und damit Partizipation am und von Leben, die sich an Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft richtet, sondern stellt auch vor allem  eine  neue  Form  der  Beteiligung  mit  Pilot-Charakter  dar.
Durch  die  gemeinsame  Priorisierung von Aktivitäten werden Kräfte gebündelt und die zivilgesellschaftlichen  Ressourcen  optimalausgenutzt.
Zu den öffentlichen Miteinander-Treffen  wird  eingeladen. Wer in den Verteiler aufgenommen werden will: E-Mail genügt.

Event mit Kunst, Musik und Kultur

"WABLage": 11. und 12. Februar 2017

Arrangiert vom St. Elisabeth-Verein präsentierten 10 Künstlerinnen und Künstler sowie XX(L) Nachwuchskünstler, eine vorab noch unbestimmte Zahl von Kindern und Jugendlichen des Vereins, nicht nur ihre Werke, sondern verwandelten Teile der seit 10 Jahren leerstehenden Hallen in Lahnstraße in eine Installation.
Akustik, Musik, Wahrnehmung, das waren drei wesentliche Merkmale dieses besonderen Arrangements.
Schirmherrin ist Landrätin Kirsten Fründt.

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Ein Modellprojekt - vielleicht auch bundeweit?

Nicht nur um bundesweit zu 25 Modellprojekten zu gehören:
Bürgerinnen und Bürger treffen sich in Cölbe zum Thema Klimaschutz

"Hand aufs Herz - Cölbe schützt Klima!", so lautet der Titel, mit dem sich mit dem Projekt WABL als Herzstück für das Förderprogramm "Klimaschutz im Alltag" des Bundesumweltministeriums und der Nationalen Klimaschutzinitiative beworben wurde. In Kooperation mit der Gemeinde Cölbe, Junge Entwicklung Fördern (JEF) Cölbe, Gemeinsam unterwegs Schönstadt und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf. "Wir sind eine Gemeinde, die im Klimaschutz schon viel bewegt hat – bei den erneuerbaren Energien sind wir im Landkreis ganz vorne", sagt Bürgermeister Volker Carle. In den Bereichen Mobilität und Konsum/Ernährung könne aber noch einiges bewegt werden. Und nicht nur deshalb steht bei der Bewerbung unter der Federführung der Region Burgwald-Ederbergland als Leitsatz:

"Wir sind einfach ehrlich zu uns und unseren Kindern, besonders wenn es um unseren Beitrag zum Klimaschutz geht. In den Bereichen Konsum, Ernährung und Mobilität bietet unser Alltag Gelegenheiten zum klimafreundlichen Verhalten, vor allem, wenn wir gemeinsam handeln."

Wir sind gespannt - bis Juli fällt die Entscheidung, ob wir zu den 25 Projektregionen bundesweit gehören.

Projekt 1: der Verwaltungstrakt

Sanierung und Umbau des Verwaltungsgebäudes im Erdgeschoss zu einem medienpädagogischen Schulungs-, Bildungs- und Begegnungszentrum mit Konferenz- und Schulungsräumen, Büroräumen, gemeinschaftlich nutzbarem Sozialraum, Teeküche und Toiletten, das auch in Teilen einzeln extern vermietet werden kann.

Sanierung und Umbau des Verwaltungsgebäudes im Obergeschoss zu zwei Bürotrakten mit Büroräumen, Toiletten, Sozialraum, Teeküche und Besprechungszimmer.

Einrichtung einer Dienstleistungszentrale mit Service-Arbeitsplätzen im Eingangsbereich, Lager- sowie Besprechungsräumen und Cafeteria sowie Gemeinwohlräumen, wie z. B. Gemeindebücherei.

Aufstockung des Verwaltungsgebäudes (3. Stockwerk) mit Wohnraum in der größe von ca. 80 bis 100 Quadratmeter pro Wohneinheit in Kombination mit integriertem Arbeitsraum. Wohn- und Arbeitsfläche können dabei eine Einheit bilden.

Phase 2 und 3 bilden Ausbau des Hallentraktes sowie Schaffung von neuem, bezahlbarem Wohnraum deren konkrete Anforderungen und somit das Schaffen der Planungsvoraussetzungen während einer moderierten Phase entstehen. Diese soll im Sommer 2017 abgeschlossen sein.