Gabriele Becker geb. im Januar 1960 in Kassel

Ungewöhnliche Verbindungen, die Möglichkeiten sehen, gestalten und verändern, das sind die Grundlagen für meine Exponate.

Ich war schon immer eine leidenschaftliche Sammlerin und Sucherin.
Begonnen habe ich mit der Aufarbeitung von Möbeln, die ich auf dem Sperrmüll gefunden habe.

Im Laufe der Jahre hat sich mein Blick auf Gegenstände und Materialien verändert. Besonders fasziniert mich die Gestaltung und Umgestaltung von Dingen, die sonst auf dem Müll landen würden.

Meine Ideen entwickeln sich aus der Betrachtung meiner Umgebung mit der Zielsetzung, Dinge, die eigentlich nicht zusammen gehören, die man eigentlich nicht mehr brauchen kann, gestalterisch miteinander zu verbinden.

Es entstehen kleine Netzwerke. Materialien unterschiedlicher Herkunft und Beschaffenheit ergeben – werden sie kreativ zusammengeführt – ein neues Bild, erhalten einen anderen Sinn, einiges kann, zumindest für eine Zeit, in einer veränderten Form oder Kombination von neuem, anderem Wert sein.

Meine Kunst spiegelt ein Stück meiner Lebenseinstellung. Ich sehe in Zusammenarbeit und Vernetzung große Entwicklungspotenziale in sehr vielen Bereichen. Das Zusammenwirken verschiedener Personen und Institutionen lässt es zu, dass Ziele entwickelt und erreicht werden können und Veränderungen eintreten.

Der ungewöhnliche und kreative Umgang mit vorhandenen Ressourcen ermöglicht neue Wege – notwendig dafür ist eine offene Sicht der Dinge.